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Die Mitversicherung von Familienmitgliedern in der PKV

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Solange man als Versicherter unverheiratet ist und keine Kinder hat, ist die Private Krankenversicherung mit ihren viel umfassenderen Leistungen oft wesentlich günstiger als die gesetzliche Krankenkasse.

Doch was, wenn einmal die Familiengründung bevorsteht? In der Gesetzlichen Krankenkasse sind sowohl der nicht-berufstätige Ehepartner als auch alle eigenen Kinder (noch) beitragsfrei mitversichert.

In der Privaten Krankenversicherung dagegen muß sich jede einzelne Person nach ihrem individuellen Risiko versichern.

Trotz allem kann auch für Familien die Private Krankenversicherung langfristig günstiger sein. Betrachten wir einmal ein Beispiel: Ein Ehepaar, beide 30 Jahre alt. Er verdient über der Beitragsbemessungsgrenze und überlegt, ob er sich wegen der besseren Leistungen privat versichern soll.

Die beiden schauen sich die Beitragsentwicklungen der letzten Jahrzehnte an und fangen an zu rechnen:

 Familien-
 versicherung

In der Gesetzlichen Krankenkasse sind derzeit noch der nicht-berufstätige Ehepartner sowie alle eigenen Kinder beitragsfrei mitversichert. Auch wenn hier Änderungen vorgesehen sind, ist gerade für Familien mit vielen Kindern oder einem nicht-berufstätigen Partner die Gesetzliche Krankenkasse meist günstiger.

Für Frauen gibt es eine Besonderheit bei einigen wenigen privaten Krankenversicherungen: Die Beitragsfreiheit im ersten Jahr nach der Geburt des Kindes.
Diese frauenspezifischen Leistungen sind aber noch nicht weit verbreitet.

 

Familienkosten (beispielhaft)

Zunächst spart er also viel Beiträge durch die Private Versicherung trotz der wesentlich besseren Leistungen. Doch die beiden denken auch an die künftige Familienplanung:

  1. Hier wird das erste Kind geboren. Da Kinder generell dem Ehepartner mit dem höheren Einkommen zugerechnet werden, muß es privat versichert werden und erhöht somit den Beitrag. Die Ehefrau ist im Erziehungsurlaub und daher weiterhin gesetzlich versichert.
  2. Das zweite Kind wird geboren und muß ebenfalls privat versichert werden.
  3. Der Erziehungsurlaub für die Frau endet. Sie muß sich nun auch privat versichern. Dabei wählt sie einen Tarif, der ähnliche Leistungen hat wie die Gesetzliche Krankenkasse.
  4. Die Frau entscheidet sich, wieder in ihren Beruf einzusteigen und ist somit wieder gesetzlich versichert.
  5. Das erste Kind wird berufstätig und muß sich selbst versichern.
  6. Das zweite Kind wird berufstätig und muß sich selbst versichern
  7. Rentenbeginn und Beitragsreduzierung durch die Altersrückstellung und den Alterssicherungszuschlag.

Bei einer langfristigen Betrachtung spart die Familie also sogar insgesamt viel Geld. Und dabei hat sie den hervorragenden Schutz der Privaten Krankenversicherung.

Aber trotzdem noch eine Empfehlung: Legen Sie zumindest die Hälfte des ersparten Beitrags bei einem Wechsel privat zur Seite. Ob klassisch über eine Lebensversicherung oder mit einem Investment - Sie werden auf jeden Fall immer ein Depot haben, aus dem die irgendwann eventuell einmal höheren Beiträge bedient werden können. Und heute haben Sie die Hälfte der Beitragsersparnis für Ihren nächsten Urlaub!

 

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